"Venezuela wird nie eine Kolonie der USA sein" - Einladung zum Was-Tun?!-Unterstützerkreis
Sofortige Freilassung von Präsident Maduro!
Wir unterstützen die Erklärung der venezolanischen Gewerkschafter des Autonomen und
Unabhängigen Arbeiterkomitees (CAIT) vom 05.01.2026:
„Wir verurteilen die Entführung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores. Sie wurden in US-Gewahrsam genommen, um in New York vor Gericht gestellt zu werden. Sie werden fälschlicherweise der Verschwörung zum Drogenterrorismus und der Verschwörung zum Import von Kokain beschuldigt. Donald Trump hat seit August 2017 eine Reihe von wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen gegen Venezuela verhängt. Seit September letzten Jahres begann er eine gewaltsame Offensive gegen Venezuela (…) Trump griff erneut venezolanische Wanderarbeiter in den Vereinigten Staaten an und verwendete Begriffe wie ‚Kriminelle, Straftäter und Terroristen‘, um die militärische Aggression zu rechtfertigen (...).
Wir rufen die Arbeiter, das Volk, die sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und Verbände dazu auf, die militärische Aggression der Vereinigten Staaten gegen Venezuela und die Entführung von Präsident Nicolás Maduro entschieden zu verurteilen.
Ebenso fordern wir die Völker der Welt, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, dazu auf, ihre Stimme zum Protest zu erheben. Wir schlagen vor, dass die Bolivarische Sozialistische Arbeiterzentrale zusammen mit anderen Gewerkschaftszentralen und den Delegierten, die am Internationalen Kongress der lateinamerikanischen, karibischen und weltweiten Arbeiterklasse zur Verteidigung des Friedens teilgenommen haben, zu einem Mobilisierungstag gegen den US-Imperialismus, vertreten durch Trump, in Solidarität mit unserer Nation und dem venezolanischen Volk aufruft.
Wir begrüßen die Massenkundgebungen in mehreren Ländern gegen Trumps Angriff auf Venezuela, die in Frankreich, Spanien, Deutschland, Griechenland, Schweden und Mexiko stattfanden, sowie 105 Proteste in den Vereinigten Staaten, zu denen die ANSWER-Koalition, eine US-amerikanische Antikriegsbewegung, aufgerufen hatte.
Sofortige Freilassung von Präsident Nicolás Maduro und Cilia Flores.
Wir lehnen Trumps Ankündigung ab, die Kontrolle über Venezuela zu übernehmen.
Venezuela wird niemals eine Kolonie der USA sein.“
Die gesamte Erklärung kann auf der Seite der Zeitung "Soziale Politik & Demokratie" gelesen werden: "Wir lehnen die Aggression der Vereinigten Staaten gegen unsere Nation kategorisch ab!"
„Keine Komplizenschaft mit Trump!“
(Sevim Dağdelen)
Sevim Dağdelen (BSW), ehemalige MdB, sagte auf einer Kundgebung am Abend nach der Entführung am 5.01. in Berlin: „Dieser Überfall von Trump auf Venezuela reißt der Bundesregierung und der Europäischen Union die Maske vom Gesicht! Wer angesichts von US-Verbrechen verkündet, dass er die Situation in Venezuela intensiv beobachten würde, der zeigt einmal mehr, dass er schlichtweg nur Komplize ist!“
Es stimmt: Die größten Komplizen von Trump sitzen in der Bundesregierung. Merz hat in unmittelbarer Folge der US-Intervention in Venezuela die Situation genutzt und auf dem „Gipfel der Willigen“ in Paris gegenüber Macron, Starmer und vorallem den Vertretern von Trump, Witkoff und Kushner, die Entsendung der Bundeswehr in die Nato-Nachbarn der Ukraine zugesagt.
Trump bereitet den Krieg gegen China vor. Das ist auch die Logik seiner Haltung in den „Friedensverhandlungen“ zum Ukraine Krieg, seines 20-Punkte-Plans für Gaza, seines Militärschlags gegen Nigeria und der Ansprüche, die er gegenüber Venezuela, Grönland, … erhebt. Daran kann es keinen Zweifel mehr geben!
Die außenpolitischen Sprecher von SPD und Grünen haben bereits ihre „grundsätzliche Bereitschaft“ zur Entsendung der Bundeswehr in die Nato-Nachbarländer der Ukraine erklärt.
SPD und Grüne haben auch ihre grundsätzliche Bereitschaft dazu erklärt, dass das Bürgergeld und das Rentensystem „reformiert“ werden muss, dass mehr Krankenhausschließungen notwendig sind, um die notwendigen Milliarden für die Finanzierung des Kriegs durch die Arbeitnehmer und Rentner frei zu machen!
Deshalb sind die Hunderten von spontanen und kurzfristig organisierten Demonstrationen in Deutschland und international gegen die Invasion in Venezuela wichtig. Sie haben ein Zeichen gegen die Komplizenschaft mit Trump gesetzt!
Das wollen wir unterstützen und in diesem Zusammenhang auch die Konferenz am 20. Juni 26 in London zum Aufbau einer internationalen Kraft gegen den Krieg vorbereiten. Sie schließt an das erste Meeting dieser Art an, das am 5. 10. 25 in Paris stattfand.
Wir diskutieren im Was-Tun?!-Unterstützerkreis als politisch engagierte GewerkschafterInnen, als Aktive im Kampf gegen den Krieg und den Völkermord an den Palästinensern, als Mitglieder und Unterstützer des BSW.
Bei Interesse an Teilnahme an der Diskussion bitte hier eine kurze Nachricht hinterlassen: Anfrage Info und Teilnahme
