Diese „Kriegsklinik“ in Köln muss verhindert werden!

Wir laden ein zur nächsten Versammlung des Was-Tun?!-Unterstützerkreises

Donnerstag, den 04.09.2025, 19 Uhr
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln, „Versammlungsraum“


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte!

Fast täglich erleben wir in vielen Orten in Deutschland Aktionen und Demonstrationen gegen den Völkermord an den Palästinensern.

Die Bevölkerung entsetzt sich immer mehr über den Völkermord in Gaza und die Komplizenschaft der Regierungen. Gleichzeitig fürchtet sie, von Merz (CDU) und Klingbeil (SPD) selber immer mehr in den Krieg in der Ukraine und gegen Russland hineingezogen zu werden! Das zehntausendfache Abschlachten von Menschen zum Ziel der Aufrechterhaltung einer politischen Herrschaftsordnung und der damit verbundenen Wirtschaftsinteressen wird von den Bevölkerungen in allen Ländern auch als eine Bedrohung für sie selbst gesehen.

Um diese Politik der Militarisierung und Kriegsvorbereitung durchzusetzen, muss der Sozialstaat in Deutschland zerschlagen werden. Das, was bisher noch von ihm existiert, soll vollends weg! Das bedeutet gerade auch einen Frontalangriff auf die Kommunen. Aber in den Kommunalwahlprogramme der Parteien taucht das praktisch nicht auf. Nur das BSW geht darauf ein und weist mit seiner Plakat-Kampagne auf die Milliarden für den Krieg anstatt für Schulen, Kitas, Verkehr und Krankenhäuser hin!

Schon jetzt soll die Bevölkerung die Last dieser Politik tragen. Nehmen wir nur die Ankündigung der Geschäftsführung der Kliniken Köln gGmbH, Merheim zu einem kriegstüchtigen Krankenhaus nach dem Vorbild der Stadt Haifa in Israel auszubauen: Während einem ganzen Stadtbezirk wie Mülheim mit 150 000 Einwohnern sein Krankenhaus genommen wird und der Kölner Norden mit der Schließung der Amsterdamer Straße die komplette Kinderkankenhausversorgung verliert, soll das Krankenhaus Merheim in die militärische Infrastruktur eingebunden werden.

Wenn daher am 13.09. zu einer Demonstration gegen die Schließung des Krankenhauses Holweide und der Kinderklinik aufgerufen wird, um diesen Plänen entgegenzutreten, dann können und müssen wir das unterstützen. Denn jeder Euro, der in die Krankenhausversorgung fließt, in den Erhalt von Holweide und der Amsterdamer Straße, ist ein Euro, der nicht mehr für Waffen und Soldaten ausgegeben werden kann!

Wir lehnen uns damit an das Motto der Europäischen Konferenz unter dem Titel des gleichnamigen Aufrufs „Keinen Cent, keine Waffe und kein Leben für den Krieg“ an, die am 4. Oktober in Paris stattfindet und den schon viele von uns unterstützt haben.

Wenn wir die Krankenhäuser verteidigen, dann führen wir auch den Kampf gegen den Krieg!

Kommt deshalb am 13.09. zur Demonstration nach Holweide: Auftaktkundgebung 11:30 Uhr am Holweider Wochenmarkt (Berg.-Gladbacher Straße ggü. Einmündung Maria-Himmelfahrt-Straße), Start der Demo zum Krankenhaus: 12:00 Uhr!


Mit solidarischen Grüßen
Der Was-Tun?!-Unterstützerkreis in Köln